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Der Umgang mit Suizid und Todesfällen in einer Community

by Die Mediengestalterin on October 31, 2010


Natürlich kommt es vor das ein Mitglied der Community stirbt, aus welchen Gründen auch immer oder das Mitglied kündigt in der Community ein Suizid an.

Jugendcommunity´s sind nicht nur lustig. Soe stellen für die Jugendlichen ein “virtuelles Wohnzimmer”, eine Gemeinschaft da, die den Jugendlichen sehr wichtig ist. Die Community ist ihr zweites zu Hause. Sie erzählen dort alles und teilen Dinge mit ihren Freunden. Somit ist auch eine Suizidandrohung gar nicht so abwägig. Die einen machen es ganz klar und deutlich und andere eher so durch die Blume.

Suizid in Community´s

Es gibt zwei Arten von Suizidgefährdeten. Einmal die die es über eine längere Zeite immer wieder ganz offen kommunizieren das sie Suizid betreiben wollen und einmal die, die nie drüber reden , wo man es nie erwarten würde.

Jede Androhung in Community´s muss man gründlich prüfen, was heißt prüfen? Man muss abwägen wie Ernst es ist und die entsprechenden Massnahmen wie das Benachrichtigen der Polizei ergreifen.

Tod in Community´s

Es kommt immer mal wieder vor das Community Mitglieder sterben ob durch Suizid, einen Unfall oder auf natütlichem Wege, es gehört einfach dazu. Die Community´s bekommen es entweder über die Freunde des Verstorbenen und die dementsprechenden Pinnwandeinträge der Freunde oder durch Benachrichtigung von Angehörigen, die wollen das das Profil gelöscht wird, mit.

Trauer muss man zeigen und ganz klar kommunizieren. Einige Community´s behalten die Profile der Verstorbenen für die Freunde und die Familie. Die Profile werden versteckt und sind nur für Freunde und Verwandte sichtbar. Die Freunde können so ihre Trauer verarbeiten in dem sie einen virtuellen Anlaufpunkt haben auf dem sie ihre Trauer zum Ausdruck bringen können und sich gegenseitig unterstützen können und für viele stellt es auch eine Art Kommunikation mit dem Toten da. Die Profile werden nicht gelöscht und bestehen noch Jahre später. Einige Community´s sperren die Profile so das sich nieman dort einloggen kann, weil es nichts schlimmeres gibt als das jemand auf dem Profil der Verstorbenen Person was schreibt oder es löscht.

Jede Community hat eigene Wege und Lösungen mit dem Tod eines Community Mitglieds umzugehen. Ich finde es wichtig das Profil zu behalten einfach um den Freunden einen gewissen Halt und Anlaufpunkt und ein Weg der Kommunikation und Trauerbewältigung zu bieten, natürlich nur dann wenn es erwünscht ist.

Die enge Zusammenarbeit mit der Polizei bleibt da meiner Meinung nicht aus. Was tut man den im Fall einer Suizidandrohung als Moderator oder Community Manager? Wegschauen? Ignorieren? Ich finde man sollte sich den Verlauf der Androhung ansehen und das Verhalten des Users und dann auch wenn es nur ein Verdacht ist die Polizei benachrichtigen, lieber einmal mehr als einmal zu wenig.

Das CommunityCamp heute ins Besondere stayblue.de, hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Vielen Dank.

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